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Montag, 30. April, Alter: 5 Jahre » Zurück

Von: Thomas Kestawitz

"Lesecast.de" gibt Jungautoren ein Sprachrohr

Literatur hörbar machen

Als erster Autoren-Podcast Deutschlands ging im vergangenen Monat "Lesecast.de" an den Start. Es handelt sich dabei um eine Art Online-Hörbuch, das Prosa, Lyrik oder Kurzgeschichten von noch unbekannten Autoren präsentiert. Mitmachen kann jeder ambitionierte Jungschriftsteller zum Nulltarif.

Lesecast.de - der Autoren-Podcast

Lesecast.de - Literatur als Podcast publiziert

Schirmherr des Lesecasts ist der Verein "Bewegende Bilder", der auch mit "denquer.de" Akzente setzen konnten. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, den Mediennachwuchs zu unterstützen. Mit dem Lesecast soll Kunst mit den neuen "Web 2.0"-Technologien, also der Kombination aus Blog und Audio-Inhalten, verbunden werden. Lesecast.de ist als Unterstützung für kreative Schreibtalente gedacht, um ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ziel ist es nicht eine Konkurrenz zu denquer.de zu schaffen, sondern den Lesecast als Unterhaltungsmedium zu platzieren. Neue Lesecasts sollen wöchentlich online gestellt.

Hier darf jedes Schreibtalent publizieren

Für die Aufnahme und Veröffentlichung "werden keine Gebühren von den Autoren verlangt", betont Herausgeber und Mittweidaer Medienstudent Oliver Noffke, der selbst seit seiner Schulzeit Kurzgeschichten schreibt. Wer selbst literarisch engagiert ist und Interesse hat, seine Texte - egal ob Kurzgeschichten, Prosa oder Lyrik- als Podcast kostenlos veröffentlichen zu lassen, der kann auf der Internetseite von Lesecast.de mehr erfahren.

Die Werke sollten einen Umfang von 20 Minuten nicht übersteigen. Sie können persönlich eingesprochen oder mit Unterstützung vom Lesecast-Team von einem professionellen Sprecher vorgelesen werden. Dazu gibt es die Möglichkeit, ein Aufnahmestudio in Mittweida zu benutzen oder mit mobilen Aufnahmegeräten ein Treffen zu vereinbaren. Die Anreise zum Aufnahmestudio kann in einem gewissen Rahmen subventioniert werden. Die Kosten der relativ aufwendigen Produktion und der großen Datenmengen des Podcasts selbst, werden durch Sponsoren gedeckt.

Zukünftig soll es auch möglich sein, Aufnahmetechnik direkt an die Autoren zu verleihen. Die Texte können so selbst aufgenommen und als Audio-Datei an Lesecast.de gesendet werden. Die Produktion zum fertigen Podcast und den Schnitt übernimmt dann die Redaktion. Die Rechte an den Texten behält der Autor natürlich in vollem Umfang. Bei einer Veröffentlichung bekommt jeder Autor zudem die Möglichkeit, sich selbst vorstellen. Mit Biografie, Bildern, Charakterstudien oder ausführlichem Lebenslauf sollen die jungen Schriftsteller ihrem Publikum präsentiert werden.



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