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Donnerstag, 26. April, Alter: 3 Jahre » Zurück

Von: Daniela Kloth

Sächsischer Innenminister verbietet "Sturm34"

Die Ruhe nach dem Sturm

Sachsens Innenminister Albrecht Buttolo (CDU) hat die rechtsextreme Gruppierung "Sturm 34" aus der Region Mittweida am Donnerstag verboten. Gleichzeitig fand eine Großrazzia der Polizei statt. Bei Wohnungsdurchsuchungen wurden Schreckschusswaffen, Sturmhauben und Propagandamaterial sichergestellt.

sturm vorbei

Vereinigung Sturm 34 verboten (Foto: aboutpixel.de)

Grund für das Verbot war das Ziel der Organisation, im Raum Mittweida eine "national befreite Zone" schaffen zu wollen. Die Anzahl der rechts motivierten Straftaten hatte sich in den letzten Monaten gehäuft, medien-mittweida.de berichtete. Gegen 26 Mitglieder der Gruppe ermittelt nun die Staatsanwaltschaft, unter anderem wegen schwerer Körperverletzung. Dazu sollen auch die Daten von Handys und PCs der Anhänger von "Sturm34" überprüft werden. Die Vereinigung bestand aus einem harten Kern von 25 Personen, einem weiteren Kreis von etwa 50 Leuten sowie 100 Sympathisanten. Dabei wären vom Hartz-IV-Empfänger bis zum Studenten alle sozialen Schichten vertreten gewesen, so Buttolo. Weiterhin werde jetzt auch ermittelt, ob Verbindungen zur rechtsextremen NPD bestünden.



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