Von: Sebastian Schnerpel, Thomas Christmann

Stanislaw Tillich über den Infrakstrukturausbau Sachsens
Vom Weggeh- zum Hingehland
Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat es sich auf die Fahnen geschrieben, den Freistaat wieder zu einem attraktiven Land zu machen. So muss vor allem im Bereich der Infrastruktur noch einiges getan werden.
Für die eigene Politik setzt sich Stanislaw Tillich zum Ziel, ehemalige Bewohner wieder in den Freistaat zu holen. "Meine Zielmarke für die eigene Politik ist, dass Sachsen es schafft, vom Weggehland zum Hingehland zu werden", erklärte Sachsens Ministerpräsident bei einer kürzlichen Pressekonferenz an der Mittweidaer Hochschule, dessen O-Töne 99drei Radio Mittweida heute in einem Beitrag veröffentlichte.
Weniger Geburten seit der Wende
So geschah der Aufbau der sächsischen Verwaltung 1990 auf Grundlage von den damals prognostizierten 5 Millionen Einwohnern. Inzwischen leben 700 000 Menschen weniger im Freistaat. Gründe für den Bevölkerungsrückgang sieht Tillich aber nicht nur im Wegzug junger Menschen, sondern auch im Sinken der Geburten. Helfen könnten hier nur Arbeitsplätze und ein lebenswertes Umfeld. "Doch da ist Sachsen schon gut vorangekommen", fasst es der Ministerpräsident zusammen.
Dennoch müsste vor allem in der Infrakstruktur noch einiges passieren. Denn die Erreichbarkeit Sachsens sei nach Angaben Tillichs auf dem Luftweg grottenschlecht. Auch die Situation im Schienen- und Straßenbereich stuft er als traurig ein.
Radiobeitrag von 99drei Radio Mittweida:
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