Von: Marie Schneider

"Technikum Mittweida Motorsport" beim Autosalon in Chemnitz dabei
"Gleich am Eingang so ein Knaller"
Die Mittweidaer Studenten des "Technikum Mittweida Motorsport"-Projektes (TMM) präsentierten am vergangenen Wochenende ihren Rennwagen auf dem Autosalon in der Chemnitzer Messe. medien-mitweida.de sprach mit dem Team - ein Erfolgsbericht.

Der Messestand von TM Motorsport auf dem Chemnitzer Autosalon. (Foto: Anja Zeutschel)
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Das Team des TMM stellte sich am vergangenen Wochenende zum ersten Mal der breiten Öffentlichkeit vor. Auf dem "Chemnitzer Autosalon" präsentierten sie ihren Rennwagen. Diese Aktion war von Erfolg gekrönt. Die Projektteilnehmer konnten wichtige Kontakte in die Wirtschaft oder auch die Rennfahrer-Szene knüpfen. Zudem interessierten sich viele Besucher intensiv für das studentische Projekt. Das gab Mut und Kraft für den nächsten großen Auftritt. Der ist am 28. März 2009 auf der "Auto Mobil International", besser bekannt als AMI, in der Leipziger Messe.
Teppich größte Herausforderung
Die Messe begann für die Tüftler bereits einen Tag vor dem offiziellen Messestart. Wagen sowie Utensilien für den Stand mussten in die Halle transportiert werden. Dabei stellte sich heraus: Komplexe Automechanik macht den Technikern von TMM weniger Probleme als das Verlegen von Teppichen. Außerdem stellte die Crew beim Verladen des Rennwagens fest, dass er eindeutig zu schwer ist. Stefan Lischke, Technischer Leiter, entwickelte danach ein Konzept, wie dem Wagen zu Leibe gerückt wird: "Durch dünnere Rohre, mehr Carbon und der Wegfall der Löschanlage."
Gleich am ersten Tag interessierte sich ein Besucher brennend für das Innenleben des Rennwagens. Auch sonst gab es nur positives Feedback. Ein Gast meinte: "Gleich am Eingang so ein Knaller". Aber nicht nur Besucher interessierten sich für die Studenten aus Mittweida. Auch Vertreter aus Wirtschaft und dem Rennwagensport bekundeten ihr Interesse durch Angebote, den Wagen mit ihrer Hilfe weiter zu entwickeln. Zum Beispiel bot der sächsische Rennfahrer Steve Kirsch eine Probefahrt an. Auch der Chef von "Enco Tuning", Jens Engelmann, möchte dem TMM-Team helfen.
Sorgenkind Auspuff
"Der Auspuff war bei der vorigen 'Formula Student' ein großes Problem", so Lischke. "Enco Tuning" offerierte den Bau eines maßgefertigten Auspuffs für die nächste Saison. "Diesmal wollen wir von vornherein ausschließen, dass wir mit dem Auspuff Probleme haben. Die individuelle Fertigung, wie sie von unserem neuen Sponsor 'Enco Tuning' angeboten wurde, ist für uns ein großer Schritt nach vorn."
Einen Schritt weiter in beruflicher Hinsicht können sich auch die Mitglieder des TMM-Team sehen. Denn ein Vertreter des Engineering-Unternehmes "M Plan" suchte nach Nachwuchs und zeigte sich interessiert von den Fähigkeiten der TMM-Techniker. Anja Zeutschel, Pressesprecherin von TMM zeigte sich rundum zufrieden. "Die Präsentation in Chemnitz war ein voller Erfolg. Dabei habe ich auch 'Twitter' für mich entdeckt. Das werden wir auch das nächste Mal, wenn wir auf der AMI sind, verwenden."
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