Von: Evelyn Lorenz

Campus-Serie: "Hochschule mit Leidenschaft"
Mit Leib und Seele für die Grafik
Joachim Dimanski unterrichtet im Sommersemester 2009 Mittweidaer Medienstudenten im Fach "Visuelle Kommunikation". Egal ob Corporate Design oder der Entwurf einer neuen Briefmarke – er kennt sich aus. Doch neben der Kunst hat er noch eine andere Liebe.

Diplom Grafikdesigner Joachim Dimanski liebt das Segeln (Quelle: Joachim Dimanski)
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Joachim Dimanski ist Diplom Grafikdesigner und geht in seinem Beruf vollkommen auf. Bei jeder Antwort auf eine Frage über seine Tätigkeit hat er ein Lächeln auf den Lippen. Besonders schätzt er die Arbeit mit "Nicht-Grafikern". Denn dabei gibt er nicht nur seine Erfahrungen weiter, sondern findet auch bei den Studentenprojekten viele neue gestalterische Ansätze für seine eigenen Arbeiten. Einen Teil seiner Werke stellte er in eigenen Ausstellungen vor. Für seine vielfältigen Arbeiten erhielt Dimanski sogar einige Preise; so gewann das "Gestaltungsbüro Joachim und Barbara Dimanski" 2004 unter anderem den ersten Preis im Plakatwettbewerb der internationalen Händelfestspiele.
Freizeit oder doch Arbeit?
Dimanski ist Grafikdesigner aus Leidenschaft – voller Enthusiasmus präsentiert er nach dem Interview seine Website mit einem Überblick seiner Werke. In seinen Seminaren geht er auf alle noch so abstrakten Gedankengänge der Studenten ein. Joachim Dimanski kann Arbeit und Hobby kaum voneinander trennen, denn er ist einer der wenigen, die es geschafft haben, ihr Hobby hauptberuflich auszuüben. Selbst wenn er fernab seines Ateliers unterwegs ist, kreisen seine Gedanken doch wieder um das Eine: "Wenn ich mal im Wald sitze, muss ich sofort meinen Skizzenblock zücken und zeichnen", sagt er. Besonders die Theorien des Bauhausstils faszinieren ihn; sie sind eine weitere Inspiration für seine Ideen bei der Arbeit.
Die Technik schweigt
Und es gibt sie doch – die Momente, in denen er seine Arbeit eine Zeit lang vergisst. Seit 15 Jahren segelt Dimanski mehrmals im Jahr mit seinen Freunden auf einem Gemeinschaftsboot. Startpunkt ist immer der Heimathafen in der Nähe von Stralsund. Eine Fahrt ging dabei schon einmal bis nach England. Beim Segeln genießt er die Isolation vom Alltag: "Alle High-Tech-Geräte schweigen, man ist für niemanden erreichbar und es herrscht totale Ruhe", schwärmt er. Dieser Sport stellt aber auch eine echte Herausforderung dar: "Man muss navigieren, sich orientieren und nebenbei mit den Kräften der Natur, wie Wind und Seegang klar kommen", fügt Dimanski hinzu. Nach jedem Segeltrip geht er wieder gern seiner Leidenschaft nach – dem Grafikdesign.
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