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Montag, 21. August, Alter: 5 Jahre » Zurück

Von: Maike Becker

Todestag von Rudolf Heß

Gedenkmärsche von Polizei gestoppt

Am Wochenende wurden in Mittweida und Meißen rechtsradikale Veranstaltungen von der Polizei aufgelöst. Drei Männer wurden verhaftet.

Am Samstagabend wurde am Busbahnhof in Mittweida eine Demonstration der rechtsradikalen Szene aufgelöst.  Nach Angaben der Polizei wollten 35 Neonazis am 17. August zum Todestag von Rudolf Heß das Altstadtfest in Mittweida stürmen. Die Beamten riegelten den Bereich kurzzeitig ab und nahmen 28 Männer im Alter von 17 bis 25 Jahren in Gewahrsam. Die anderen Personen erhielten Platzverweise.

Bereits am Freitagabend ist in Meißen eine rechtsradikale Demonstration von der Polizei aufgelöst worden. Nach Angaben waren daran 60 Neonazis beteiligt, die ebenfalls zum 19. Todestag von Heß aufmarschiert sind. Drei Personen wurden festgenommen, gegen sie wird wegen Volksverhetzung und Landfriedensbruchs ermittelt.

Im Vorfeld hatte das Landratsamt Sächsische Schweiz jegliche Versammlungen oder Demonstrationen vom 17. bis 20. August zum Gedenken an den verurteilten Kriegsverbrecher untersagt. Heß gilt nach Adolf Hitler als ein Symbol in der rechtsextremen Szene. Er war 1946 in Nürnberg zu lebenslanger Haft verurteilt worden und starb am 17. August 1987 nach einem Selbstmordversuch im Kriegsverbrecher-Gefängnis der Alliierten in Berlin-Spandau. Heß ist im fränkischen Wunsiedel begraben.



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