Von: Thomas Hurtig

Elfte Ausgabe der Mediencouch
Creative Commons Lizenz und Lesecast
Die Mediencouch beschäftigt sich dieses Mal mit der Creative Commons Lizenz, mit der Urheber verschiedene Nutzungsrechte für ihre Werke vergeben können. Ein weiteres Thema der aktuellen Ausgabe ist der Lesecast - ein Podcast für Nachwuchsautoren.
Immer häufiger begegnet man auf Internetseiten dem Logo mit den zwei C's. Ein Klick darauf und es erscheint eine kurze Zusammenfassung von Nutzungsrechten. Es wird klar aufgelistet, unter welchen Bedingungen das zum download angebotene Werk genutzt werden darf.
Viele Künstler haben bei einer Veröffentlichung ihres Werkes im Internet das Problem, nicht genau festlegen zu können, was Dritte mit ihrem Werk anstellen dürfen und was nicht. Aus diesem Grund wird oft ein generelles "All Rights reserved" ausgesprochen, alle Rechte liegen also beim Urheber. Creative Commons möchte dies umwandeln in "Some Rights Reserved", wobei der Künstler selbst bestimmen kann, welche Rechte er abtreten möchte.
Egal ob die kommerzielle Nutzung, oder einfach die Bearbeitung untersagt werden soll, die Creative Commons Lizenz bietet verschiedene Möglichkeiten. Anhand eines Fragebogens lässt sich auf der Internetseite ganz einfach eine perönliche Lizenz erstellen. Die Idee stammt ursprünglich aus den USA. Dort wurde 2001 das Prinzip und Konzept von Creative Commons entwickelt. Seit 2004 gibt es auch eine deutsche Version dieser Lizenz. Winnie und Stefan haben dazu dem Projektleiter von Creative Commons Deutschland John Hendrik Weitzmann ein paar Fragen gestellt.
Literatur hörbar machen
In "medien-mittweida: Das Thema" geht es um den Lesecast. Dies ist ein Projekt vom Verein Bewegende Bilder e.V., welches sich zum Ziel gesetzt hat, jungen Autoren eine Plattform zu geben. Das Motto "Literatur hörbar machen" ist dabei wörtlich zu nehmen. Nachwuchsautoren haben die Möglichkeit, ihre Texte in dem wöchentlich erscheinenden Podcast zu veröffentlichen. Dabei können sie ihre Werke selbst lesen, oder von einem Sprecher vom Lesecast einsprechen lassen.
Zum Abschied der elften Mediencouch erläutert Philipp Niels Neumeyer, was Rupert Murdoch mit Benjamin Blümchen zu tun hat.
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