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Von: Sascha Eckhold

Themen des 12. Medienforums Mittweida: OpenSource Filme

Filme 2.0

Stefan Kluge, Begründer des Labels der freien Streifen mit seinem Projekt "Route 66 – Ein amerikanischer AlbTraum" und Tino Kreßner, Entwickler der interaktiven Unternehmung "Filmtrip" berichten am 10. November über die neuen Wege der Branche - von der Produktion bis zu Lizensierung.

Referenten

Die Referenten Stefan Kluge (links) und Tino Kreßner (rechts) erklären dem Zuhörer die Welt des OpenSource-Films. (Quelle: Stefan Kluge, Tino Kreßner)

In der deutschen Filmlandschaft herrscht ein Überangebot. Pro Woche kommen derzeit 12 bis 15 Filme auf den Markt. Da fällt es dem Kinobesucher schon mal schwer, sich zu entscheiden. Die Konsequenz: Er bleibt verwirrt zuhause. Die Idee der "Open Source Filme" soll dafür sorgen, dass die vielen, teils auch kleinen Produktionen ihren Weg zu den Konsumenten finden. Open Source-Konzepte, die seit Jahren in der Softwarebranche erfolgreich sind, werden nun erstmals auf die Filmbranche übertragen.

Wurzeln des Erfolgs

Immer mehr Filmemacher entscheiden sich gegen das Copyright, gestatten ihren Zuschauern das Kopieren und Weiterverbreiten ihrer Werke und erreichen mit Low Budget-Produktionen ein Millionenpublikum. Aber lassen sich so auch Folgeproduktionen finanzieren?

Den ersten deutsche Open Source Film, "Route 66 – Ein amerikanischer AlbTraum", produzierte im Jahr 2004 die VEB Film Leipzig. Er handelt von drei Freunden, die in den USA nach den typisch amerikanischen Klischees suchen und dabei allerlei Irrwege er- und befahren.

Die Referenten

Der Gründer des Labels, Stefan Kluge, referiert auf dem Medienforum über diese Art, Filme zu produzieren und zu lizensieren. Dazu gehört natürlich ein kleiner Einblick in die Filmgeschichte an sich, in die Geschichte der Raubkopien und den gegenwärtigen Stand des Internet-Filmmarktes.

Der zweite Referent in diesem Vortrag ist Tino Kreßner. Als Produzent und Vermarkter des Films "Mitfahrgelegenheit" und des dazu gehörigen interaktiven Projekts "Filmtrip" ist er einer der Begründer des Web 2.0-Films. Es handelt sich hierbei um eine Live-Spielfilmproduktion, da der Zuschauer an Drehbuch, Casting, Promotion und vielem mehr mitarbeiten konnte. Tino Kreßner wird sich im Vortrag mit Themen wie Filmvermarktung 2.0, User Generated Advertising und viralem Marketing auseinander setzen.

 

Vortrag: "Film 2.0 - Straight to the internet"

Referenten: Stefan Kluge, Gründer Open Source Film Netlabel "VEB FILM Leipzig" und Tino Kreßner, Projekt: "Filmtrip"

Zeit: Montag, 10. November 13:30 Uhr - 14:50 Uhr

Ort: Haus 5 - 109 A



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