Von: Thomas Christmann

Medienforum 08: Interview mit Helmut Thoma
Reality-TV ist nicht tot
Information, Bildung, Kultur, Sport und Unterhaltung - die deutsche Fernsehkultur zwischen Anspruch und Wirklichkeit. medien-mittweida.de sprach mit Helmut Thoma, Schirmherr des Medienforums Mittweida und ehemaliger Geschäftsführer von RTL.

Helmut Thoma ist Schirmherr des diesjährigen Medienforums Mittweida. (Foto: Marcus Mayr)
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Mit der Ablehnung des Deutschen Fernsehpreises hat Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki eine Debatte über die Qualität des deutschen Fernsehen entfacht. Gab es in den 60er und 70er Jahren nur ARD, ZDF und die Dritten Programme, bietet sich dem Zuschauer heute eine kaum zu überschaubare Sendervielfalt - und das 24 Stunden am Tag. Dabei steht das öffentliche-rechtliche Fernsehen in einem immer stärkeren Wettbewerb mit privaten Anbietern. Der Anspruch, informativ, bildend und kulturell zu sein, geht immer mehr zugunsten der Unterhaltung.
Ist die deutsche Fernsehkultur noch zu retten? Im Interview mit medien-mittweida.de spricht Helmut Thoma über die Rolle des Fernsehens in der Gesellschaft, den Zuschauer als Programmverantwortlichen, Reality-TV als anhaltenden Trend und weshalb die werberelevante Zielgruppe der 14 bis 49-Jährigen längst überholt ist. Außerdem gibt der Ex-RTL-Chef einen Ausblick zur inhaltlichen Entwicklung des Fernsehens in den nächsten Jahren.
Das Interview führte Thomas Christmann.
Kamera: Felix Scherer
Ton: Maik Sauer
Schnitt: Daniel Greif
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