Von: Eric Birnbaum

Mittweidaer Medienstudenten beteiligen sich an Filmwettbewerb
"Runter vom Gas!"
Das Bundesverkehrsministerium (BMVBS) und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) riefen einen Filmwettbewerb im Rahmen der Kampagne zur Verkehrssicherheit "Runter vom Gas!" ins Leben.
Zehn Mittweidaer Medienstudenten zeigten Interesse und beteiligten sich am Wettbewerb. medien-mittweida.de sprach mit den Produzenten Markus Mayr und Rico Reichenbach, sowie dem Technikverantwortlichen Sebastian Klein.
Wie seid ihr dazu gekommen bei einem solchen Filmwettbewerb mitzumachen?
Markus:
Ich bin eher zufällig auf den Wettbewerb gestoßen, als ich auf "sueddeutsche.de" eine Meldung gelesen habe, dass es dieses Jahr zum ersten Mal einen Filmwettbewerb der Kampagne "Runter vom Gas!" gibt, der sich speziell auch an Studenten richtet. Ich wollte unbedingt mitmachen - genauso wie Rico Reichenbach.
Rico:
Markus hat auf "sueddeutsche.de" die Ausschreibung der Kampagne gefunden. Irgendwann hat er mir das erzählt und mich gefragt und wir haben gesagt, "Das mach‘n wa‘!"
Worum geht es in eurem Beitrag zum Filmwettbewerb der Kampagne "Runter vom Gas"?
Markus:
Es wird eine kleine Geschichte erzählt. Diese Geschichte soll dem Zuschauer zeigen, dass jeder selbst betroffen sein kann: als Opfer, aber auch als Fahrer, der aufgrund überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Auto verliert und somit zum Täter wird. Mehr dürfen wir leider noch nicht verraten.
Welche Chancen rechnet ihr euch unter den Mitbewerbern aus?
Markus:
Da wir ja nicht wissen, wie die Teilnehmerzahl, das Niveau und die Anforderungen, sowohl technisch als auch inhaltlich sind, kann man seine Chancen auf einen der ersten drei Plätze schlecht einschätzen. Grundsätzlich haben wir mitgemacht, um ein erstes Film-Projekt zusammen umzusetzen, um dabei möglichst viel Erfahrungen zu sammeln. Gerade weil wir in dieser Konstellation das erste mal zusammengearbeitet haben. Wenn wir unter den ersten drei landen, ist es natürlich ein echter Erfolg. Wenn nicht werden wir sicher nicht sagen müssen, dass wir uns keine Mühe gegeben haben oder dass wir grobe handwerkliche Fehler gemacht haben, die uns die Plätze gekostet haben.
Ende Februar ist der Abgabetermin. Wie ist der jetzige Stand der Dinge? Liegt ihr im Zeitplan?
Markus:
Wir haben am 3. Adventswochenende 2008 die letzten Einstellungen gedreht und beginnen jetzt in der ersten Januarwoche mit der Postproduktion. Noch vor den Prüfungen wollen wir einen guten Rohschnitt erstellen und uns eine klare Vorstellung über die Musik machen. Dann geht‘s an die Details - alles in allem haben wir ja noch knapp zwei Monate Zeit, die wir aber auch nicht verplempern dürfen.
Rico:
Wir haben heute, dem 06. Januar, mit der Postproduktion begonnen. Das Filmmaterial wurde alles abgedreht. Bis jetzt sind wir noch am eifrigen suchen eines Musikers, der uns einen Soundtrack zaubert. Aber sonst liegen wir noch gut in der Zeit.
Konntet ihr auf Anhieb Mitwirkende finden? Wie erfolgte die Auswahl der Schauspieler?
Rico:
Die Schauspieler waren nicht so einfach zu finden. Wir brauchten insgesamt sechs passende Darsteller, wobei nur vier einen schauspielerischen Part hatten -die anderen beiden waren nur auf Fotoaufnahmen zu sehen.
Wir wussten, dass wir für den "Täter", den Raser, einen Schauspieler brauchten, der dem Zuschauer Emotionen vermitteln kann. Hierfür haben wir Thomas Schmieder gefragt, der auch gerne mitmachte und somit schon einmal den schwierigsten Part übernahm.
Zwei Mitstudenten unseres Jahrgangs wollten von sich aus gerne vor der Kamera mitwirken. Nach einer Anzeige in der Novum, einer Ausschreibung im Gymnasium und bis hin zum "Casting" fremder Menschen auf dem Markt fehlten immer noch Vater und Mutter. Die Zeit wurde knapp - daher rief ich spontan das Theater Freiberg an, und konnte dort die gewünschten Charaktere für unser Projekt gewinnen.
Markus:
Die Kameraführung haben ebenfalls die Medienstudenten Max Böhme und Sebastian Klein aus unserem Jahrgang übernommen. Dazu kam noch Kati Lukaschek als Aufnahmeleiterin, die uns jede Menge Arbeit vor und während der Drehtage abgenommen hat. Mit dem dreiköpfigen Lichtteam, das sich bereits vom Medienforum kannte, und noch ein paar Helfern kamen wir insgesamt auf ein Team mit bis zu zwölf Leuten, das super funktionierte.
Gab es bei der Realisierung des Films technische Probleme oder Schwierigkeiten?
Sebastian:
Erstaunlicherweise gab es überhaupt keine technischen Probleme. Viel schwieriger gestaltete sich hingegen den Anforderungen der Produzenten gerecht zu werden im Hinblick auf Kameraeinstellungen und Bewegungen. Wir hatten zum Beispiel keinen Kameradolly und mussten somit viel experimentieren.
Das Making-Of-Video (Musik: Brad Sucks - Never Get Out):
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