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Donnerstag, 12. März, Alter: 3 Jahre » Zurück

Von: Evelyn Lorenz

Studentenprojekt "flimmercasten" geht in zweite Runde

Besetzungscouch wechselt

"flimmercasten" liegt ab sofort in den Händen einer neuen Crew. Am Mittwoch übergaben die "alten Hasen" ihr Projekt offiziell an die Neulinge des Jahrgangs 2008. Sie wollen an den Erfolg ihrer Vorgänger anknüpfen und das Projekt zunehmend außerhalb von Mittweida etablieren.

Flimmercastenteam

Das neue Team des "flimmercasten". Stehend: Erik Hilse, Sabine Käppler, Gloria Enghardt, Claudia Hösel; hockend: Matthias Kofahl, Stephanie Nietzold (Foto: Sandy Buchtela)

Im Herbst 2007 gründeten vier Mittweidaer Medienstudenten den "flimmercasten", ein Projekt von Bewegte Bilder e.V. Sie schauen jungen Filmemachern über die Schulter und führen Interviews mit den Produzenten. Fast jede Woche klären sie eine Menge technischer Fragen, die der Mediennachwuchs begierig in sich aufsaugt. Der Podcast zeigt das, was in kommerziellen "Making Ofs" zu kurz kommt.

So manches wird anders

Das neue sechsköpfige Team plant schon kleine Veränderungen. Bald führen zwei Moderatoren durch die Sendung. Auch die gewohnte Hierarchie lösten sie bewusst auf. "Das stärkt das Team und fördert die Gruppendynamik, wobei natürlich jeder weiter seinem Aufgabengebiet nachgeht", erklärt Stephanie Nietzold, Zuständige für den Onlineauftrtt.

Die Crew, die aus zwei Medientechnikern und vier Medienmanagern besteht, hat große Pläne. So soll in naher Zukunft eine deutschlandweite Plattform entstehen, auf der nicht nur Kniffe und Tricks ausgetauscht, sondern auch junge Filmemacher ihre Projekte präsentieren können. Parallel dazu ist ein Magazin geplant, dass beispielsweise neue Entwicklungen von Filmproduktionen dokumentiert und ebenfalls auf der Website flimmercasten.de als Podcast erhältlich ist.

Neues Team schon aktiv

Die nächsten drei Folgen "flimmercasten" sind noch das Werk vom alten Team, doch der Neuzugang zog bereits neue Projekte an Land. So zum Beispiel Interviews mit den Machern vom Werbespot  "Runter vom Gas!" oder zwei polnischen Filmemachern, die erst vor kurzem ihre Filme in Dresden vorstellten.



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