Von: Janine Pätzold

Die Campustour 2009 an der Hochschule Mittweida
Wissen was wirkt
Deutschlandweit tourt die Heinrich-Böll-Stiftung von April bis Juni diesen Jahres von Hochschule zu Hochschule. Dabei bietet sie Vorträge, Lesungen, Filmvorführungen, Workshops und Podiumsdiskussionen über wirtschaftliche und gesellschaftliche Themen.

Die Heinrich-Böll-Stiftung besucht bei ihrer Campustour die Hochschule Mittweida (Quelle: "Weiterdenken" )
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Die Heinrich-Böll-Stiftung ist ein Anhänger der grünen Politik und sieht Hochschulen sowohl im In- als auch im Ausland als diskussionsbereiten Ort. Studierende sollen an ihrer Bildungseinrichtung nicht nur Fachwissen vermittelt bekommen. Das Ziel der Campustour 2009 ist, junge Leute durch Reflexion der Zukunft unserer Gesellschaft zum Mitwirken in der Politik anzuregen.
"Weiterdenken" heißt der sächsische Teil der Stiftung, der auf Mittweidaer Studenten zugeht, um ihnen die Möglichkeit eines Stipendiums aufzuzeigen. Dazu fand im Rahmen der Campustour 2009 im Haus 5 der Hochschule eine Präsentation der Heinrich-Böll-Stiftung statt.
Die Resonanz der Studenten und Veranstalter zielte in Richtung weiterer Ereignisse dieser Art, denn der Gesprächsbedarf war groß. Ein umstrittenes Thema der Region, was in einer Podiumsdiskussion zur Sprache kam, ist Rechtsradikalismus und Rassismus. Der Erfahrungsaustausch von Betroffenen über die Rolle der Hochschule, sowie die Äußerung von Bedenken und Wünsche der Studenten bot Gesprächsstoff über das Zeitlimit hinaus. medien-mittweida.de dokumentiert einen spannenden Tag voller Diskussionen über grüne Politik und Rechtsradikalismus in Mittweida.
Redaktion: Janine Pätzold - Kamera: Maximilian Böhme, Alexander Mahn - Schnitt: Maximilian Böhme
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