Von: Claudia Hösel

24. Folge von "mzwo – Das Medienmagazin" online
Zensiert! Filme der DDR
In dieser Folge drehen wir die Zeit zurück und tauchen in die DDR-Filmkultur ein. Einige "sozialistische Filmprojekte" setzen selbst heute noch Maßstäbe. mzwo hat mit Helmut Morsbach, Vorstand der heutigen DEFA-Stiftung, über das Thema Filmzensur in der DDR gesprochen.
Gesellschaftsrelevante Themen waren tabu und zeitkritische Filme wurden verboten - gedreht wurden sie trotzdem. Danach landeten sie jedoch im "Giftschrank" der DDR. Ein Großteil dieser Filme gelangte nach dem Mauerfall ans Licht der Öffentlichkeit. Mit "Hände hoch oder ich schieße" kommt in diesem Frühsommer nun auch der letzte DDR-Verbotsfilm in die Kinos.
Kein Platz für Gesellschaftskritik
Politische Unbedenklichkeit und ideologische Linientreue waren in der DDR die zwei wesentlichen Ansprüche, die Filme erfüllen mussten. War dies nicht der Fall, wurden Dialoge umgestellt und Kommentare geändert. Im schlimmsten Fall wurden die Filme trotz Änderungen auf die Verbotsliste gesetzt. mzwo hat mit Helmut Morsbach, dem Vorstand der DEFA-Stiftung, über die Schwierigkeiten gesprochen, mit denen Produzenten damals zu kämpfen hatten.
In den News verrät mzwo, worauf sich die Zuschauer von RTL und Vox ab kommenden Herbst freuen dürfen und was der MDR für Kinder plant. In den Extras dreht es sich unter anderem um Prominente. Ihr erfahrt, was Bildretusche alles ausmachen kann und wo ihr die besten Hintergrundinfos zu euren Lieblingsfilmen herbekommt. Außerdem verraten wir euch, wie ihr unproblematisch "Tiersitter" findet, die eure Lieblinge im Urlaub versorgen.
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