Von: Diana Ruder


Swan Lake Award der Hochschule Mittweida verliehen
"Elegante Filmkunst" prämiert
Der Swan Lake: Moving Image & Musik Award bietet Künstlern die Chance, Filme in den Kategorien Digitaler Film und Animation zu produzieren. Als Grundlage dienen moderne Pianomelodien. Eine international besetzte Jury zeichnete am 20. Oktober aus.

Stolz präsentieren Markus Mayr und Alexander Kühn ihre Swan-Lake-Trophäen. (Foto: Diana Ruder)
» Fotoserie
» Zu den Videos
Die diesjährige Veranstaltung des Swan Lake Award (SL:MIMA) stand unter dem Motto "Elegante Filmkunst". In der Kategorie Digitaler Film erreichte Markus Mayr mit dem Beitrag "Emergence" den ersten Platz und erhielt eine der begehrten Swan-Lake-Trophäen. Unterlegt mit Musik des aus Malta stammenden Pianisten Clifford Borg zeichnete der Film die Abhängigkeit eines jungen Mannes von Social Networks ab. Er zeigte, wie Beziehungen zu Freunden darunter leiden können. Die Trophäe sowie ein Software-Paket überreichte Prof. Rainer Zschockelt, Mediendekan an der Hochschule Mittweida.
In der Kategorie Animation ging die Auszeichnung an den Film "C'est la vie" von Alexander Kühn, basierend auf Musik von Thad Fiscella. Im Film wird die Vergänglichkeit des Lebens dargestellt. Alexander Kühn sagte, dass ein Bild einer Ausstellung den Anstoß für den Film gab. Die Anfangsszene des Films ziert außerdem das Cover der neuen SL:MIMA-CD mit dem Titel "Acoustic Visions".
Ein nasser Publikumspreis
Zusätzlich ging der Publikumspreis an Pèter Tasner aus Ungarn für seinen Film "Dualism". Dieser zeigte Darstellungen von Elementen und Emotionen, die unser Leben beeinflussen. Anhand von Länge und Intensität des Publikumsapplauses ermittelte das zwölfköpfige Organisationsteam während des Gala-Abends den Gewinner.
Die Trophäe für den Publikumspreis war zuvor jedoch auf ominöse Weise verschwunden. Deshalb war das Publikum aufgefordert, Martin Liepelt, Medienstudent der Hochschule, den Weg durch das nächtliche Mittweida zu weisen, um so den Preis zu finden. Durch ein Missgeschick war dieser auf den Grund des Schwanenteichs gesunken. Mittels eines interaktiven "Angelspiels" konnte der Award schließlich erfolgreich geborgen werden.
Film, Musik, Gesang
Die Organisation des Projektes war "stressig und lehrreich", äußerten die Producerinnen Sandra Scholz und Sabine Carius gegenüber medien-mittweida.de. Insgesamt zwölf Medienstudenten der Hochschule Mittweida organisierten und realisierten das Event der eleganten Art. Prof. Dr.-Ing. Robert Wierzbicki, Initiator des seit 2004 verliehenen Innovationspreises, würdigte deren Leistung während der Veranstaltung und verlieh Urkunden und Sachpreise an die Mitglieder des Teams.
Durchs Programm führte Erik Geipel, Medienstudent an der Hochschule Mittweida. Heinrich Mende, Künstler, Musikproduzent und Multimedia-Diplomand an der Hochschule, präsentierte während des Gala-Abends eine moderne Form der Musik: Er kombinierte Pianoelemente und elektronische Musik elegant miteinander und gab der Veranstaltung einen musikalischen Rahmen.
Für einen gelungenen Abschluss sorgte schließlich der Auftritt der Soul- und Jazzsängerin Sophie Grobler. Zusammen mit dem Gitarristen Andreas Pfeiffer präsentierte sie Titel wie "Lullaby of Birdland" und "Little Vallentine". Mit einer stimmgewaltigen Darbietung der studierten Sängerin klang so eine erfolgreiche SL:MIMA-Verleihung aus. "Elegant, interaktiv und musikalisch" – das war die Einschätzung der Producerin Sandra Scholz zum Gala-Abend.
Gewinner in der Kategorie Digitaler Film: "Emergence" von Markus Mayr
Gewinner in der Kategorie Animation: "C'est la vie" von Alexander Kühn
Gewinner des Publikumspreises: "Dualism" von Pèter Tasner
» Zurück
- Links:
Keine Einträge
Keine Einträge im Gästebuch gefunden.




