Von: Juliane Henze
Sonderausstellung "Wunschbilder" in Dresden
Eine Ausstellung zum Abschied
"Wunschbilder- Sehnsucht und Wirklichkeit. Malerei des 18. Jahrhunderts für Dresden". Die Ausstellung spiegelt das "alte" Dresden wider, mit über 200 Gemälden von namhaften Künstlern aus der gesamten Welt.
Harald Marx, Kunsthistoriker und Direktor der Gemäldegalerie "Alte Meister" in Dresden, will den Besuchern des Museums etwas ganz besonderes bieten. Denn nach über 40 Jahren Tätigkeit in der Galerie, verabschiedet sich der gebürtige Berliner in den Ruhestand. In seiner letzten Ausstellung "Wunschbilder" können Besucher unter anderem Werke von Louis de Silvestre, Anton Raphael und Pietro Antonio Graf Rotarie bewundern. Natürlich ist auch der wohl berühmteste Dresden-Maler Bernardo Bellotto, genannt Canaletto, vertreten. Von Portraits bis zur Landschaftsmalerei reicht das Repertoire der Sonderausstellung. Viele der Gemälde sind Leihgaben von anderen bekannten Galerien in St. Petersburg, Versailles oder Wien.
Die Stadt Dresden als Mittelpunkt
Die meisten Werke befassen sich direkt mit der sächsischen Landeshauptstadt. Entweder ist die Kulisse Dresdens gemalt oder einer der zahlreichen Adligen, die zu dieser Zeit in der Stadt regierten. Bei einigen Werken ist der Zusammenhang zur Stadt allerdings erst auf den zweiten Blick zu erkennen. So sind sie lediglich von einem Dresdner in Auftrag gegeben worden oder der Künstler bereiste einmal die Stadt.
Die Werke der Ausstellung sind teilweise Abbildungen der Wirklichkeit, wie Canalettos berühmter "Blick auf Dresden" von 1765. Doch auch Sehnsucht wird in vielen Werken thematisiert. Dabei zeigen sie Idealvorstellungen der damaligen Zeit. Die Ausstellung ist durch die vielen verschiedenen Motive, Themen und Künstler eine abwechslungsreiche Zusammenstellung. Noch bis zum 2. Juni 2009 können Interessierte die Sonderausstellung in der Gemäldegalerie im "Dresdner Zwinger" besuchen.
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