Von: Markus Drowatzky
Großbanken in USA vor Kreditrückzahlung
US-Banken bestehen Stresstest
Einige Großbanken in Amerika haben die Rückzahlung von Geldern aus dem nationalen Hilfefond beschlossen. Ein Weg aus der Krise über den das US-Finanzministerium heute abstimmt.
Das amerikanische Finanzwesen ist wieder auf einem guten Weg. Laut Nachrichtenagentur Bloomberg planen zehn amerikanische Großbanken die Rückzahlung der in Anspruch genommenen Staatshilfen zur Überbrückung der Wirtschaftskrise. Bereits heute könnte der Antrag zur Rückzahlung vom US Finanzministerium bewilligt werden. Laut Spiegel fühlen sich die Banken derzeit so sicher aufgestellt, dass sie künftig keine weiteren Gelder aus dem Bankenrettungsfond benötigen.
Die Großbanken JP Morgan Chase und Goldman Sachs und die Finanzdienstleister American Express und State Street seien laut einem Insider finanziell dazu bereit in Anspruch genommene Staatsdevisen abzuzahlen. Dabei steht vor allem JP Morgan Chase mit 25 Millionen Dollar und Goldamn Sachs mit zehn Milliarden Dollar vor einem hohen Rückzahlbetrag. Auch weitere bisher nicht benannte Banken prüfen derzeit eine mögliche Rückzahlung der Staatshilfe aus dem "Troubled Asset Relief Program" der Regierung.
Krisenmanagement erfolgreich
Vor einem halben Jahr standen zahlreiche Banken in den USA vor dem Aus. In einem Eilverfahren legten im September zehn Großbanken Nothilfefonds an, in denen sie 70 Milliarden Euro zur Sicherung der Liquidität bei Engpässen bereit stellten. Diese Krise scheint nun überwunden. Laut einem Stresstest der US Notenbank Fed benötigen die Banken zusammen bei Verschärfung der Krise lediglich 75 Milliarden Dollar um mögliche Verluste abzufangen. Neun von 19 Großbanken seien sogar ausreichend kapitalisiert. Allerdings geraten Regierung und Banken durch den Stresstest immer mehr in die Kritik, da Insider vermuten, dass bei der Berechnung zu niedrige Kapitalbeträge zu Grunde lagen.
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